Einflußnahme auf die Wahlen?

Pressemitteilung des Bundestagskandidaten Andreas Tönjes vom 06.07.2017 Nachmittags.
Aktualisierung nach Gesprächen mit dem Veranstalter:

Kirche zeigt sich nach der Kritik offen für eine Erweiterung der Veranstaltung.

Die vom Bundestagskandidaten Andreas Tönjes (Die PARTEI) geäußerte Kritik an der Veranstaltungsreihe „Warum wählen?“ der Kirche hat offensichtlich dazu geführt, daß hier ein umdenken und eine Neubewertung dieser Veranstaltungsreihe stattgefunden hat. „Das kann ich als Bundestagskandidat einer obskuren Kleinpartei nur begrüßen“ so Andreas Tönjes. Nach einem Telefonat mit dem Veranstalter wurde deutlich, daß es nicht in der Absicht der Verantwortlichen lag, eine Vorauswahl zu treffen, vielmehr war hier einigen die Tatsache nicht bekannt, daß bei dieser Wahl acht Kandidaten für den Wahlkreis 26 Wittmund/Friesland/Wittmund aufgestellt wurden. Die nun erfolgte Einladung und Erweiterung zeigt, daß man sich der Verantwortung bewußt geworden und auch bereit ist, gemachte Fehler einzugestehen und zu korrigieren. Mit der Einladung der drei bisher nicht eingeladenen Kandidaten, ist die Überparteilichkeit der Kirche auch wieder in der Öffentlichkeit hergestellt und deshalb der Hinweis auf rechte Tendenzen in der Kirche hinfällig. „Es war schon irritierend, daß ein Kandidat einer rechtspopulistischen Partei, die noch immer um ihre Wahlzulassung in Niedersachsen bangen muß, eine Einladung hatte, aber andere Kandidaten nicht. Das hier nicht schneller von Seiten der Veranstalter reagiert wurde, ist sehr bedauerlich, aber nach dem Telefonat nachvollziehbar. Wir sind alles nur Menschen und wir machen auch mal Fehler“ so Bundestagskandidat Tönjes, der weiter sagt: „Das bei mir der Eindruck gewisser Tendenzen entstehen konnte, ist ärgerlich für alle Beteiligten, insbesondere da dort eine hervorragende Arbeit geleistet wurde und wird, weshalb ich mich entschuldigen möchte.“

Nun liegt es wieder am Wähler sich vor der Bundestagswahl am 24.09.2017 mit den Kandidaten auseinanderzusetzen und sich zu informieren und dem Motto zu folgen: „Mach kein Scheiß mit Deinem Kreuz“.

Pressemitteilung des Bundestagskandidaten Andreas Tönjes vom 06.07.2017 Vormittags.


Veranstaltungsreihe „Warum Wählen?“ der Kirche in der Kritik!

Mit einem mehr als unguten Gefühl sieht Bundestagskandidat Andreas Tönjes die Veranstaltungsreihe „Warum wählen?“ der Christus- und Garnisonkirche Wilhelmshaven. Obwohl die grundsätzliche Idee den Wähler und die Kandidaten zusammenzubringen zu befürworten ist, wird durch die kirchliche Vorauswahl der Kandidaten bereits jetzt der Wähler beeinflußt. „Die Kirche sollte in einem Staat, der die Trennung von Kirche und Staat zu seinen Grundfesten zählt, nicht in einer derartigen Weise versuchen, die gläubigen Wähler zu manipulieren!“, so Bundestagskandidat Andreas Tönjes (Die PARTEI), der bereits für die PARTEI im Stadtrat der Stadt Wilhelmshaven sitzt. Es ist befremdlich, daß nur fünf der acht Kandidaten eingeladen wurden. Die Tatsache, daß unter den eingeladenen Kandidaten auch der Vertreter einer rechtspopulistischen Partei ist und dazu im Gegensatz drei Kandidaten anderer Parteien nicht eingeladen wurden, muß vielleicht als Hinweis darauf gewertet werden, daß es durchaus erzkonservative Bestrebungen in dieser Kirche gibt, die eher mit dem rechten Rand liebäugeln, als sich an die gebotene Überparteilichkeit zu halten. Selbst kritische Kommentare und Hinweise zu dieser Vorgehensweise auf den sozialen Netzwerkseiten der Kirche haben die Verantwortlichen bisher nicht dazu bewegt, eine Stellungnahme abzugeben oder eine Einladung auszusprechen. Mit dieser Einstellung wird es die Kirche und ihre Verantwortlichen in Zukunft schwer haben, sich in diesem Wahlkreis als unparteilich darzustellen. „Als Ratsherr bin ich nach dem NKomVG, und damit gesetzlich, zur Unparteilichkeit verpflichtet, ob dies auch für die Kirche und deren Vertreter gilt, wenn diese eine solche Veranstaltung ausrichten, werden wir prüfen lassen“. Selbst wenn es keine gesetzlichen Normen für ein solches Vorgehen geben mag, so sollte sich die Kirchenvertreter folgender Worte erinnern: „Ich bin nicht gekommen den Frieden zu bringen, sondern das Schwert“, was bedeutet; die Kirche würde ihren Messias nicht nur nicht erkennen, sondern ihn lieber wieder ans Kreuz nageln. Deshalb gilt für den Bundestagskandidaten Andreas Tönjes zur Bundestagswahl am 24.09.2017 das Motto gleich doppelt „Mach kein Scheiß mit Deinem Kreuz!“.

Andreas Tönjes Bundestagskandidat Die PARTEI für den Wahlkreis 26 (Wittmund/Friesland/Wilhelmshaven)

Was ist so los im Rat?

Moin liebe Lesende,

Entgegen unserer eigenen Aussage, starten wir diesen Blog weniger mit Party-Berichten, dafür aber mit mehr Politik-Geflüster vom Feinsten. Seitdem wir unsere eigene Politik-Marionette vor 34 Tagen im Rat installieren konnten, hat sich schon Einiges getan, was wir doch gerne einmal weiter tratschen möchten (Frauen halt):

Thema Haushalt (da wird die ganze Kohle, die es irgendwie zu verprassen oder einzusparen gilt, verplant):

Von den frisch gewählten Neu-Politikern wird erwartet, dass sie ab sofort direkt zu Experten mutieren und den vom alten Rat vorgeschlagenen Haushalt innerhalb von 40 Tagen, sichten, verstehen und dann natürlich auch für 2 Jahre genehmigen. Das ist natürlich gut im Sinne der Elitenförderung, damit wird eine Menge Verwaltungsgedöns eingespart und die eingesparte Summe kann wieder schön in Luxusbebauungen am Wasser eingesetzt werden. Wir freuen uns schon auf den Einzug!

Thema Kultur (dort werden wichtige Fragen wie „Ist das Kunst oder kann das weg?“ bzw. „Wer macht die Kunst? Der Verein? Eine Stiftung zur Rettung der Kunsthalle oder die Halle selber?“ geklärt) :

In der ersten Sitzung vom Kulturausschuss kam es neben dem bereits erwähnten Gruppenkuscheln CDU, AfD, WBV (Sitzordnung) noch zu einer bemerkenswerten Szene : Das AfD Mitglied, welches sicherlich nicht mehr zur Generation „Hipster“ gehört, gönnte sich während der Abstimmung über die Vertagung der Sitzung eine kleine „Auszeit“ und hat damit seine Stimme erfolgreich behalten. Der Tagesordnungspunkt wurde übrigens verschoben, um den frisch gebackenen Politikmarionetten die Chance zu geben, sich in die Thematik einzuarbeiten. Bei soviel logischem Verhalten, mussten auch wir aufpassen, dass unsere grauen Zellen nicht implodieren.

Wir werden die Herren und Damen im Rat weiter im Auge behalten und melden uns umgehend, sobald es wieder etwas Neues gibt.

Eure Schnuckies

 

Triumph des Chillens, DeichsPARTEItag (West)

Hier einige Eindrücke vom ersten DeichsPARTEItag (West)

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Bestes Wetter, beste Laune.
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Vor dem großen Ansturm.
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DeichsPARTEItag, „Triumph des Chillens“
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Die PARTEI nimmt das Schiff ein….
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…und übernimmt dann das Ruder!
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Besetzung einer Bar mit Selbstbeteiligung beim Singen!
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Politische Gespräche sind mit „Die PARTEI“ immer gefährlich.

Stadtwappen Wilhelmshaven Update 05.12.2014

So schnell geben wir nicht auf. Insbesondere nachdem uns WählerInnen mit Hinweisen überhäuft haben. Hier ein Screenshot von irgendeiner etablierten Partei.
BildvonCDUSeite

WIr haben diese Hinweise gerne aufgegriffen und unserer Forderung nach Gleichbehandlung mit diesem Brief vom 24 November Nachdruck verliehen. Bisher (4.Dezember 2014) haben wir noch keine Antwort erhalten.

Die PARTEI schreibt dem OB
Die PARTEI schreibt dem OB

Wir warten auf eine positive Reaktion des noch OB Wagner.
Unter #tschüßWagner können Sie jederzeit die weitere Entwicklung verfolgen.

 

 

Oberbürgermeister Wagner verweigert der PARTEI die Nutzung des Stadtwappens

Am 28.10.2014 beantragte die PARTEI- Wilhelmshaven beim zuständigen Oberbürgermeister Andreas Wagner (CDU) formvollendet die Verwendung des Stadtwappens zusammen mit dem PARTEI-Logo. Als PARTEI wollen wir damit unserer Verbundenheit zur einzigen Heimatstadt Wilhelmshaven Ausdruck verleihen.

In einem fulminanten Schreiben (hier) vom 30.Oktober 2014 wurde uns dieser Wunsch jedoch mit folgender Begründung, vielleicht kalt lächelnd, abgeschlagen:

„Im beantragten Fall würde der Eindruck entstehen, die Stadt stehe in Verbindung mit Ihrer Partei,…“

Hä..? Ja, aber das tut sie doch: ohne diese Stadt gäbe es die PARTEI-Wilhelmshaven schließlich gar nicht! Wir fühlen uns missverstanden und schnöde abgelehnt…

Doch wir geben nicht auf und werden unsere treuen Wähler über die weitere Entwicklung auf dem Laufenden halten.

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